Literatur
FamilienBiographisch fundierte GenogrammArbeit
Eine kleine Einführung für Aufstellende und alle Interessierten

von Dr. med. Thomas Heucke, 2. Aufl. 2023
Das Genogramm als Möglichkeit, das eigene familiäre Lebensumfeld und die Herkunft über 3-4 Generationen grafisch dargestellt genauer kennenzulernen, hat sich mir besonders zur Vorbereitung von Familien- und Systemaufstellungen inzwischen seit vielen Jahren bewährt. Familienbiographik trägt dazu bei, tiefer zu verstehen, wie beispielsweise der Stand in der Geschwisterreihe und der Zeitpunkt des Eintretens mit der jeweiligen Ausgestaltung eines schicksalhaft empfundenen Lebensereignisses zusammenhängen. Das vorliegende Kursheft möchte, abgerundet durch einige Beispiele, als Anleitung zur praktischen Durchführung dienen und Hinweise anbieten, wie sich Fragen und Anliegen einander sinnstiftend zuordnen lassen. Beratende und Therapeuten, näher hin Systeme Aufstellende, und ebenso alle interessierten Menschen mögen sich eingeladen fühlen, auf diesem Wege in Vergangenheit und Gegenwart in Beziehungen zu sich selbst und anderen Erlebtes bzw. Erlittenes Hier und Jetzt zu erkunden im Dienste von Ressourcen und selbstbestimmten guten Lösungen auf Zukunft hin.
Sie können das Kursheft zum Selbstkostenpreis von 15,00 € (inkl. Versand) auch in gedruckter Form erhalten. Nutzen Sie für die Bestellung bitte das Kontaktformular.
Genogramm und Familienstellen
Das innere Bild der Familie als Quelle heilender Kraft

von Dr. med. Thomas Heucke, 2008
Warum wird gerade dieser Mensch krank?
Warum erkrankt er gerade jetzt?
Warum erkrankt er gerade so?
Für diese Fragen erschließen Familienaufstellungen und die Auswertung des Genogramms mit Hilfe der Familien-Biographik ein neues, tief greifendes Verständnis und weisen damit den ersten, wesentlichen Schritt in Richtung Heilung.
Psychische Belastungen, körperliche Erkrankungen, sowie Beziehungs- und Familienkonflikte beruhen meist auf eigenen schmerzlichen Lebenserfahrungen. Sehr häufig hängen sie aber auch mit Generationen übergreifenden, von kindlicher Liebe getragenen Schicksalsbindungen im Familiensystem zusammen.
Diese leiblichen Bindungen zu würdigen und das nicht gelebte Leben zu betrauern, trägt dazu bei, den eigenen Platz im Leben kraftvoll einzunehmen, sein Selbstwertgefühl zu stärken und die Gesundheit zu fördern.
Dieses Buch führt in die Zusammenhänge und Wirkungsweisen von Genogrammarbeit und Familienstellen ein und ermutigt, das innere Bild der eigenen Familie zu entdecken, um aus dieser Quelle heilender Kraft zu schöpfen.
Vorwärts gehen - rückwärts verstehen
Bd. 2. Die Kunst der systemisch-humanistischen Begleitung von Individuen, Paaren und Familien. Ein Hand- und Methodenbuch für angehende und professionell tätige Coaches, Psychosoziale Berater*innen & Psychotherapeut*innen.

von Detlef und Jutta Barth, 2025
BoD - Books on Demand, 408 Seiten, ISBN 978-3-759-73329-0
"Von der Angst ins Vertrauen" ist Weg und Lösung zugleich, ein Prozess des inneren Reifens in Richtung eines seelischen Erwachsenendaseins, zu dem vor allem die Bereitschaft gehört, alles das, was uns als Mensch, Begleiter*in oder Klient*in am anderen (Partner, Familienmitglieder, Eltern, Freunde) triggert und entsprechend emotional berührt, aus einem phänomenologischen Bewusstsein heraus zu reflektieren, mit dem Ziel, den anderen nicht negativ zu bewerten oder gar zu verurteilen, stattdessen möglichst neutral zu reagieren - eine Herausforderung, die sehr viel Achtsamkeit erfordert. Die meisten Menschen vertrauen lediglich bedingt; sie machen sich und ihr Vertrauen von Bedingungen (Menschen, Dingen, Umständen, Situationen) abhängig, was nicht selten zu innerer Anspannung führt, schlimmstenfalls zu überzogenem Misstrauen. Und egal, ob wir vertrauensvoll und bedingungslos oder misstrauisch dem Ruf des Lebens folgen: Wir sind gefordert, Antwort zu geben, indem wir vorwärts gehen, ohne genau zu wissen, wo und wie dieses Gehen enden wird. Doch wie immer wir uns verhalten: Nur rückblickend haben wir die Chance, die Sinnhaftigkeit des eingeschlagenen Weges, die Stolpersteine, die inneren Kämpfe und damit verbundenen Widerstände zu begreifen und zu verstehen, inwieweit der seinerzeit eingeschlagene Weg hilfreich war, uns bewusstseinsmäßig voran gebracht hat oder ein Umweg oder gar eine Sackgasse war.
Nicht selten machen wir die Erfahrung, dass Klient*innen mehr Klarheit über und Verständnis für ihre Persönlichkeitsstruktur wünschen. Hier ist ein Blick in ihre Entwicklungsgeschichte angebracht, um zu klären, welche lebensgeschichtlichen Ereignisse möglichweise zur Entwicklung leidvoller Persönlichkeitsanteile beigetragen haben. Auch ist es uns wichtig, sie darin zu unterstützen, leidvolle und hemmende Anteile oder blockierende Elemente als Hinweisgeber bewusst werden zu lassen, um diese anerkennend und wertschätzend in ihrer Funktion sehen zu können. Finales Ziel des therapeutischen Begleitungsprozesses ist die Schaffung eines inneren Friedens, der in der Regel auch Auswirkungen hat im Außen, beispielsweise durch eine veränderte Haltung anderen Begegnungs- und Beziehungspartnern gegenüber, allen voran den Eltern oder Ersatzeltern.
Ein weiterer relevanter Fokus sind die Bindungserfahrungen und die damit einhergehenden Autonomiebestrebungen unserer Klienten.
Das Buch enthält auch den Beitrag „Grundlagen FamilienBiografisch fundierter GenogrammArbeit“ von Dr. Thomas Heucke.
Salutogene Aufstellungen
Beiträge zur Gesundheitsförderung in der systemischen Arbeit

von Claude-Hélène Mayer, Stephan Hausner (Hg.), 2015
Vandenhoeck & Ruprecht, 277 Seiten, ISBN 978-3-525-40370-9
Systemische Aufstellungen sind seit vielen Jahren beliebt, die Methode wird jedoch kontrovers diskutiert und ihre Wirkung ist wissenschaftlich noch wenig erforscht. Als therapeutische Intervention will sie zu Gesundheit und Wohlbefinden der Klienten beitragen. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes gehen davon aus, dass es eine Schnittmenge gibt von Aufstellungsarbeit und Salutogenese, und stellen sich den Fragen, inwieweit Aufstellungsarbeit der Salutogenese dienen und das Salutogenese-Konzept Antonovskys die Prozesse in Aufstellungen bereichern kann. Perspektiven aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten tragen zudem neue und spannende Aspekte bei.
Der Beitrag von Dr. med. Thomas Heucke „Der Mensch auf Erden zwischen Sein und Werden: Gemeinsamkeiten eines Menschenbildes hinter Aufstellungsarbeit und Salutogenese?“ kann als Einzelkapitel hier erworben werden.
Weitere Beiträge


Wenn Patchwork Angst macht... Vom Genogramm zu Gewinn bringenden Einsichten
Beitrag zum Regionaltag der DGfS NRW, 27. September 2014
PDF-Dokument [1.1 MB]

Literaturverzeichnis zur Trauma-Tagung der DGfS, Herbst 2023
Literaturverzeichnis_Trauma_und_Aufstellungen_2023.pdf
PDF-Dokument [193 KB]

Krebs: Wo stehe ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich?
Artikel zum Beitrag zur Medizinischen Woche in Baden-Baden, 30. Oktober 2015, aktualisiert im März 2020
krebs_genogramm_aufstellung_2020.pdf
PDF-Dokument [659 KB]

Familien zwischen Zusammenwachsen und zusammen Wachsen - Mit dem Genogramm Geschichten familienbiografisch verstehen und Ressourcen fördern
Beitrag zur 10. Tagung der DGfS in Karlsruhe, 10.-12. März 2017
Praesentation_Karlsruhe_2017.pdf
PDF-Dokument [4.2 MB]

Transgenerationale Aspekte in der Psychotherapie - Das Genogramm als Hilfsmittel für Diagnostik und Therapie
Beitrag in der Gezeiten Haus Klinik Bonn, 24. August 2016
Transgenerationale_Aspekte_2016.pdf
PDF-Dokument [2.5 MB]

Fragen Sie Ihr Genogramm! Kohärenz fördern in Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufen
Beitrag zum 2. DachS-Symposium, 2.-4. Mai 2014
Fragen_Sie_Ihr_Genogramm_2014.pdf
PDF-Dokument [2.6 MB]

Das FamilienBiographisch fundierte Genogramm und Aufstellungen wirken gem-ein-sam: Die Geschichte von Ursula und ihre Arbeit mit dem Lebensintegrationsprozess (LIP), 2022
Lebensintegrationsprozess_2022.pdf
PDF-Dokument [1 MB]
